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WeConnect

Westermo offeriert mit seinem neu entwickelten VPN-Cloud-Konzept „WeConnect“ einen Meilenstein bei der Vernetzung von dezentralen Anlagen über das Internet. Während Cloud-basierende VPN-Lösungen bisher nur zu Fernwartungszwecken eingesetzt werden, stellt Westermo jetzt eine neue Plattform für einen permanenten Fernzugriff auf Anlagen sowie die Diagnose von Maschinen- und Anlagenzuständen vor. Üblicherweise werden herkömmliche Fernwartungsanwendungen nur temporär benutzt. Der skalierbare Cloud-Service „WeConnect“ zielt auf die dauerhafte Vernetzung von Anlagen über virtuelle Standleitungen bei vollem Zugriff auf serielle und Ethernet-Geräte ab. Dabei müssen weder öffentliche IP-Adressen noch spezielle SIM-Karten eingesetzt werden. Adressaten für diese State-of-the-Art-Lösungen sind Infrastrukturbetreiber, Anlagen- und Maschinenbauer, Systemintegratoren und OEMs.

Vorteile der professionellen „Remote Connectivity“-Lösung sind die Flexibilität, ihre Skalierbarkeit und die kostengünstige Anwendung, da einerseits nicht in Hard- und Software investiert werden muss, andererseits die Systeme immer auf dem neuesten technischen Stand sind. Westermo entwickelt seit fast 40 Jahren sichere Verbindungstechnologien per Mobilfunk, Kabel (ADSL, VDSL) und oder klassischen Kupfer oder LWL-Verbindungen in der industriellen Datenkommunikation entwickelt und gehört damit zu einer der wenigen Hersteller, die beide Varianten, also Hardware-VPN-Server sowie Cloud-Lösung, anbieten.

Höchstmögliche Sicherheit der Anlagen wird durch VPN-Verschlüsselungen über IPsec und OpenVPN garantiert. Zudem verfügt jeder Kunde über seinen eigenen dedizierten Server. Die besondere Herausforderung liegt dabei in der Verfügbarkeit: In dem Moment, wo Maschinendaten nicht nur zu Diagnosezwecken übertragen werden, sondern die Verbindungsstrecken für eine dauerhafte Datenübertragung von Prozessdaten genutzt werden, werden diese Kommunikationsstrecken auch zum Rückgrat der gesamten Anlage. Die All-Media-Lösung „WeConnect“ kommt mit integrierter Routing- und Firewall-Funktionalität.

Mit „WeConnect“ kann ein Unternehmen weltweit bis zu 10.000 Teilnehmer über die virtuelle Wolke definiert miteinander verbinden. Westermo-Server auf drei Kontinenten garantieren einen laufenden Betrieb, höchstmögliche Verfügbarkeit und einen ständigen, gesicherten Zugriff auf alle gewünschten Daten. Der Zugriff auf die Anlage und Übertragung der prozessrelevanten Daten erfolgt über Terminals beziehungsweise PCs, Tablets und Smartphones. Als Endgeräte vor Ort kommen die industriellen ADSL- oder VDSL-Breitband-Router, 3G-Mobilfunkrouter der MRD-Serie oder Westermos Routing-Switches der Lynx-Reihe zum Einsatz. Allerdings ist Westermo-Hardware keine zwingende Voraussetzung. Auch Router anderer Herstellern können integriert werden, sofern diese den industriellen Standards entsprechen.

Mit „WeConnect“ können Anwender ohne große IT-Kenntnisse sichere Verbindungen betreiben, mit verschiedenen Medien – Glasfaser, Kupfer, drahtlos – auf den Cloud-Service zugreifen und ein intelligentes Geräte-Management nutzen. Deren Anzahl ist dabei beliebig. Konfigurieren und überwachen lassen sich sämtliche Geräte und Verbindungen über ein übersichtliches, einfach zu bedienendes Web-Kundencenter, und das rund um die Uhr. Der Techniker meldet sich über einen sicheren Tunnel an und wird dann über diese Vermittlungsstelle zu dem ausgewählten, sich online-befindenden Anlagenteil vermittelt. Darüber können Anwender nicht nur die Netzzustände kontrollieren, sondern auch Zugriffsrechte für unterschiedliche Anlagen und Maschinen beziehungsweise Nutzer regeln. Das schafft eine zusätzliche Netzwerksicherheit. Individuelle Reports werden als Excel-Datei ausgegeben. Weiterer Vorteil: Der Kunde ist bei einer Mobilfunk- oder DSL-Anbindung nicht an einen bestimmten Provider gebunden, der Service funktioniert weltweit mit nahezu allen Providern. Vorsicht ist lediglich bei Wertkartenanbietern aufgrund unkalkulierbarer Firewall-Einstellungen angesagt.